Simon Leichtweiß und Sebastian Bollig wechselten diese Saison nach Thalfang. Die beiden setzen den Trend der Sportfreunde, den Kader jung zu halten, weiter fort. Im Interview spricht Simon Leichtweiß über seine Umstellungen und Vorstellungen und die bisherige Vorbereitung.
Hallo Simon! Du bist einer von zwei Neuzugängen der Sportfreunde Thalfang in dieser Saison. Warum genau bist du zu den Sportfreunden gewechselt? Weil die sportliche Perspektive in der A-Klasse besser ist und ich denke, dass es für meine eigene sportliche Entwicklung besser ist! Und ich gehört habe, dass die Stimmung im Team super ist (was auch bestätigt wurde!).
Wie ist es anfangs bisher für dich gelaufen? Wie wurdest du aufgenommen? Ich denke, ich konnte im Training ganz gut mithalten, auch wenn es eine große Umstellung von der A-Jugend zum Seniorenbereich ist. Mit meinen ersten beiden Spielen war ich nicht so zufrieden, aber mittlerweile klappt es schon ein wenig besser. Ich wurde sehr gut aufgenommen. Einige Spieler kannte ich ja vorher schon, zum Beispiel Bene Hoff, Frieder Krause und Mathias Paul, die sich auch gut um uns Neue kümmern.
Was erwartest du dir von der neuen Saison? Für das Team erhoffe ich mir natürlich, dass wir so wenig mit dem Abstieg wie möglich zu tun haben werden. Was dann noch geht, bleibt abzuwarten. Für mich geht's in der ersten Saison erstmal darum, mich taktisch und spielerisch weiterzuentwickeln und ich hoffe natürlich meinen Teil am möglichen Erfolg für die Mannschaft beitragen zu können!
In der A-Jugend warst du Leistungsträger, hier bist du einer unter vielen. Wie war für dich diese Umstellung? Das ist für mich gar kein Problem! Da ich von den anderen, erfahreneren Spielern noch viel lernen kann, ist es kein Problem mich unterzuordnen!
Wie war die Umstellung auf das härtere Training? Ich denke, dass ich gut im Training mithalten kann, obwohl ich schon sagen muss, dass das Training härter und intensiver als in der A-Jugend ist, allerdings bin ich auch noch jung und bin bislang von größeren Verletzungen verschont geblieben, sodass ich nicht sehr große Probleme habe, obwohl die Erschöpfung schon deutlich zu spüren ist. Allerdings fühle ich mich insgesamt auch fitter als in den Jahren zuvor!
Welche Erwartungen hat der Trainer an dich? Der Trainer erwartet, dass Sebastian und ich uns im Training und im Spiel nicht zu viel Druck machen, sodass wir unsere bestmögliche Leistung abrufen können. Denn wenn wir uns selber unter Druck setzen würden, würde uns das nur hemmen!
Was ist deine angestammte Position und mit welchen Positionen könntest du dich eventuel anfreunden? Ich spiele normalerweise im zentralen Mittelfeld, wobei ich dabei die offensive und die defensive Variante ausüben kann. In der A-Jugend habe ich dabei sehr offensiv gespielt! Grundsätzlich bin ich froh, wenn ich spielen darf. Und daher werde ich da spielen, wo der Trainer mich aufstellt!
Du hast zuletzt als Außenverteidiger fungiert. Wie bist du damit zurechtgekommen? Ich habe diese Position ja nur ein Spiel gespielt bislang und der Gegner hat uns auch nicht viel gefordert, sodass ich in der Defensive wenig Probleme hatte. Allerdings kann ich nach einem Spiel nicht genau urteilen, ob die Position zu mir passt oder nicht.
Letzte Frage: Der Trainer möchte die Viererkette in dieser Saison testen. Was hälst du von diesem Systemwechsel, bei dem ja ein Mann weniger im Mittelfeld ist? Es ist zwar ein Mann weniger im Mittelfeld, allerdings können die beiden Außenverteidiger ins Offensivspiel miteingreifen, wodurch das Spiel schneller und kreativer gemacht werden kann! Nun ist abzuwarten, ob wir dieses Spielsystem gut umsetzen können. Die Ansätze waren bei den Spielen bislang durchaus vielversprechend.