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Interview mit Neuzugang Philipp Räsch

Philipp Räsch wechselte diesen Sommer vom SV Berglicht nach Thalfang. Im Interview stellt er sich vor und nimmt Stellung zur aktuellen Situation der Sportfreunde.

Hallo Philipp, als Neuzugang kennst du die Thalfanger Gegebenheiten erst seit dieser Saison. Wie bist du angekommen hier? Hast du lange gebraucht, um hier anzukommen bzw. von Berglicht Abschied zu nehmen? Die Jungs aus der Mannschaft haben mich von Beginn an super aufgenommen, eine "Eingewöhnung"
fiel mir aus diesem Grunde sehr schnell, sehr leicht! Der Abschied aus Berglicht lief auch sehr reibungslos da ich mir die Entscheidung zu wechseln reiflich überlegt habe und weiterhin ja noch regelmäßigen Kontakt zu meinen "alten" Mannschaftskameraden pflege.

Die momentane Situation spitzt sich mehr und mehr zu. Woran soll oder kann man deiner Meinung nach festhalten? Worauf kommt es jetzt an? Ich denke, dass die derzeitige Situation in der Tat etwas angespannt ist. Zu dem zuletzt fehlenden Quäntchen Glück (ich denke hier insbesondere an die Spiele gegen Mühlheim, Zeltingen und Hetzerath) kommen derzeit natürlich noch das Verletzungspech und die urlaubsbedingte Abwesenheit von einigen Jungs, was zu allem Überfluss zusätzlich zu kompensieren ist. Nach meiner Meinung werden wir dieses Tief meistern, hierzu ist es jedoch mehr denn je notwendig, dass alle als Einheit weiterarbeiten und jedes WOE auftreten. Die Mannschaft hat schon oft gezeigt, dass sie mit Druck umzugehen weiß und ich bin davon überzeugt, dass auch diese schwierige Phase in einigen Wochen der Vergangenheit angehören wird.

Wie war für dich der Sprung von C- zu A-Klasse? Wie kommst du mit dem Druck, dem Tempo und den anderen Umständen zurecht? Eigentlich ganz gut! Tempo, Ballsicherheit und taktische Aspekte sind mit dem Spiel aus der C-Klasse natürlich nicht zu vergleichen, was mir in den ersten Trainingseinheiten auch, ehrlich gesagt, die meisten Probleme bereitet hat. Aber viele der Jungs und natürlich auch der Trainer gaben und geben mir wertvolle Tipps wie ich mich besser in manchen Situationen einbringen kann. Dieser Prozess ist gerade sehr spannend für mich, weil ich hierbei merke wie ich mein Spiel verbessern kann und mich teilweise auch komplett anders als noch vor einiger Zeit verhalte.

Philipp Räsch (hier noch in Diensten von Berglicht) im Duell mit Christian Schmidt

Jetzt warst du zu Saisonbeginn verletzt. Wie schätzt du deinen jetzigen Zustand ein. Und v.a.: Wie ist die Mannschaft zur Zeit drauf und wie geht sie mit dem Druck um? Ja leider, hatte mir im Vorbereitungsspiel gegen Leiwen eine etwas hartnäckige Zerrung im Leistenbereich zugezogen. Diese ist aber nun wieder ausgeheilt. Ich fühle mich gut. Ich merke jedoch, dass mir (auch bedingt durch meine zweieinhalbwöchige Verletzungspause und meinen Urlaub) noch das Ein oder Andere Prozent fehlt worauf ich derzeit hinarbeite! Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der zuletzt unbefriedigenden Ergebnisse gut. Der Druck ist spürbar, das ist richtig, aber wir versuchen ruhig zu bleiben und an jedem Training und jedem Spiel konzentriert zu Werke zu gehen. Ein ganz wichtiger Aspekt ist meiner Meinung nach auch, jetzt nicht pauschal alles schlecht zu reden und in Frage zu stellen denn die Leistungen der von mir vorhin erwähnten Spiele zeigen auch deutlich, dass wir uns auch vor vermeintlich stärkeren Gegnern nicht verstecken brauchen. Die Unterstützung vom Umfeld insbesondere der Zuschauer ist hierbei auch ganz wichtig um der Mannschaft den nötigen Rückhalt zu geben um schnellstmöglich wieder an die gewohnten Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen zu können.

Vielen Dank für das Interview!

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Mike Kaufmann im Interview

24. Mai 2011

Vor dem letzten Saisonspiel und dem AH-Sportfest spricht Angreifer Mike Kaufmann (20) im Interview über die vergangene Saison, Persönliches und Ziele...

Hallo Mike, das letzte Saisonspiel steht an. Zeit für die Sommerpause oder findest du es eher schade, dass es bald in die "Ferien" geht? Was ist dein bisheriges Saisonfazit?
Auch wenn ich eigentlich nicht genug vom Fussball bekommen kann finde ich, dass wir uns eine Pause verdient haben, die uns auch bestimmt gut tun wird.
Wenn man sich die Saison nochmal durch den Kopf gehen lässt denke ich als erstes, das wir in der Tabelle viel besser da stehen könnten. Wir haben größten teils gut gespielt waren aber einfach im letzten Pass oder im Abschluss zu unkonzentriert. Dies wurde auch des Öfteren mit einer Niederlage bestraft.

Du bist seit der letzten Rückrunde bei den Sportfreunden. Wenn du diese Rückrunde mit der letzten, die wirklich schlecht verlaufen ist, vergleichst, was habt ihr verbessern können?
Ich denke das die Einzelspieler unserer Mannschaft mehr und mehr zu einem Team zusammen gewachsen sind und auch noch weiter zusammen wachsen. Dazu kommt noch dass wir, beispielsweise mit den zwei "jungen" Spielern aus Talling, eine zusätzliche Verstärkung bekommen haben und der Konkurrenzkampf im Team größer wurde, was meiner Meinung nach sehr gut für die Mannschaft war.

Was hattest du vor Saisonbeginn an persönlichen Zielen? Was hast du verwirklichen können, bzw. ihr als Team?
Mein Persönliches Ziel war und ist es, mich weiter zu entwickeln und meine Fähigkeiten auszubauen um die Mannschaft in Zukunft besser unterstützen zu können.

Du wechselst oft die Positionen, mal offensives Mittelfeld, mal Außenstürmer, mal Mittelstürmer. Was ist deine Lieblingsposition und welches System bevorzugst du? Eher mit einer oder mit zwei Spitzen?
Ich spiele dort wo Trainer Peter Petry mich aufstellt und wo die Mannschaft mich gerade braucht. Doch meine Lieblingsposition ist offensiv hinter unserem Mittelstürmer Fivo, diese Position durfte ich bereits 2-3 mal spielen und konnte dort sämtliche Freiheiten genießen. Das Spielsystem der letzten Spiele gefällt mir eigentlich ganz gut, in den Spielen haben wir mit einer Spitze und drei Offensiven gespielt.

Im Spiel, so fällt es mir auf, suchst du oft deinen Bruder Dennis bzw. er dich. Ist das wirklich so, oder eher Zufall, bzw. war das früher auch schon so?
Ich denke das ist eher Zufall, da es mir Persönlich auch noch nicht aufgefallen ist.

Hast du vielleicht schon Vorstellungen, was die nächste Saison anbetrifft? Was meinst du, könnt ihr in naher Zukunft erreichen?
Ich hoffe das sich die Mannschaft als Team weiter entwickelt und alt bekannte schwächen abstellen kann. Wenn uns das gelingt sehe ich eine positive nächste Saison für die Sportfreunde Hochwald Thalfang.

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Interview mit Torwart Simon Klein

März 2011

Simon Klein (18) spielte bisher eine Saison in der A-Jugend als Torwart. Er spielte eine recht erfolgreiche Saison und zeigte schon einige Male, welches Potenzial in ihm steckt. Nun steigt er in die Vorbereitung der 1. Mannschaft ein und spricht über die Perspektiven und den Beginn der Rückrunde.

Hallo Simon. Du bist ja jetzt seit Beginn der Vorbereitung dabei bei den Sportfreunden. Wie ist es bisher für dich gelaufen?

Die Vorbereitung läuft gut. Ich habe so ziemlich alle Einheiten mit gemacht und fühle mich in relativ guter Form nach der langen Pause.

Das hört sich doch positiv an! Die Vorbereitung geht jetzt schon seit einem Monat, welchen Eindruck hast vom Team in puncto Fitness und Moral?

Das Team ist meiner Ansicht nach sehr gewillt und zieht die Trainingseinheiten gut durch. So ist auch die Fitness gut, wie auch die Vorbereitungsspiele zeigten.

Wie du sicherlich mitbekommen hast, war die Rückrunde im letzten Jahr nicht sehr erfolgreich, der Abstieg drohte. Was kann man vom Team in der Rückrunde erwarten?

Also das Thema Abstieg ist normalerweise weg vom Tisch, da wir doch ein relativ großes Polster haben. Denoch müssen wir konzentriert bei der Sache bleiben um die Position halten und wer weiß sogar noch ausbauen können.

Mit Peter Vochtel hast du einen erfahrenen, aber auch jungen Torwart an deiner Seite. Wie siehst du deine Rolle im Team und dein Verhältnis zu Peter Vochtel?

Ich denke ich bin gut ins Team aufgenommen wurde, da ich dort schon einige Leute kenne und auch mit einigen in der Jugend zusammen spielte. Das Verhältnis zu Peter Vochtel ist gut, da wir ja auch zusammen die F-Jugend trainieren.

Was erwartest du von dir in der Rückserie, bzw. was können wir von dir erwarten?

Im Normalfall werde ich in der Rückserie wohl eher auf der Bank platz nehmen. Dennoch werde ich alles geben und die Zeit wird zeigen was für mich in der ersten Mannschaft möglich ist oder nicht.

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Sonntag, 25. Juli 2010: Interview mit Simon Leichtweiß

Simon Leichtweiß und Sebastian Bollig wechselten diese Saison nach Thalfang. Die beiden setzen den Trend der Sportfreunde, den Kader jung zu halten, weiter fort. Im Interview spricht Simon Leichtweiß über seine Umstellungen und Vorstellungen und die bisherige Vorbereitung.


Hallo Simon! Du bist einer von zwei Neuzugängen der Sportfreunde Thalfang in dieser Saison. Warum genau bist du zu den Sportfreunden gewechselt?
Weil die sportliche Perspektive in der A-Klasse besser ist und ich denke, dass es für meine eigene sportliche Entwicklung besser ist! Und ich gehört habe, dass die Stimmung im Team super ist (was auch bestätigt wurde!).


Wie ist es anfangs bisher für dich gelaufen? Wie wurdest du aufgenommen?
Ich denke, ich konnte im Training ganz gut mithalten, auch wenn es eine große Umstellung von der A-Jugend zum Seniorenbereich ist. Mit meinen ersten beiden Spielen war ich nicht so zufrieden, aber mittlerweile klappt es schon ein wenig besser. Ich wurde sehr gut aufgenommen. Einige Spieler kannte ich ja vorher schon, zum Beispiel Bene Hoff, Frieder Krause und Mathias Paul, die sich auch gut um uns Neue kümmern.

Was erwartest du dir von der neuen Saison?
Für das Team erhoffe ich mir natürlich, dass wir so wenig mit dem Abstieg wie möglich zu tun haben werden. Was dann noch geht, bleibt abzuwarten. Für mich geht's in der ersten Saison erstmal darum, mich taktisch und spielerisch weiterzuentwickeln und ich hoffe natürlich meinen Teil am möglichen Erfolg für die Mannschaft beitragen zu können!

In der A-Jugend warst du Leistungsträger, hier bist du einer unter vielen. Wie war für dich diese Umstellung?
Das ist für mich gar kein Problem! Da ich von den anderen, erfahreneren Spielern noch viel lernen kann, ist es kein Problem mich unterzuordnen!

Wie war die Umstellung auf das härtere Training?
Ich denke, dass ich gut im Training mithalten kann, obwohl ich schon sagen muss, dass das Training härter und intensiver als in der A-Jugend ist, allerdings bin ich auch noch jung und bin bislang von größeren Verletzungen verschont geblieben, sodass ich nicht sehr große Probleme habe, obwohl die Erschöpfung schon deutlich zu spüren ist. Allerdings fühle ich mich insgesamt auch fitter als in den Jahren zuvor!

Welche Erwartungen hat der Trainer an dich?
Der Trainer erwartet, dass Sebastian und ich uns im Training und im Spiel nicht zu viel Druck machen, sodass wir unsere bestmögliche Leistung abrufen können. Denn wenn wir uns selber unter Druck setzen würden, würde uns das nur hemmen!


Was ist deine angestammte Position und mit welchen Positionen könntest du dich eventuel anfreunden?
Ich spiele normalerweise im zentralen Mittelfeld, wobei ich dabei die offensive und die defensive Variante ausüben kann. In der A-Jugend habe ich dabei sehr offensiv gespielt! Grundsätzlich bin ich froh, wenn ich spielen darf. Und daher werde ich da spielen, wo der Trainer mich aufstellt!

Du hast zuletzt als Außenverteidiger fungiert. Wie bist du damit zurechtgekommen?
Ich habe diese Position ja nur ein Spiel gespielt bislang und der Gegner hat uns auch nicht viel gefordert, sodass ich in der Defensive wenig Probleme hatte. Allerdings kann ich nach einem Spiel nicht genau urteilen, ob die Position zu mir passt oder nicht.

Letzte Frage: Der Trainer möchte die Viererkette in dieser Saison testen. Was hälst du von diesem Systemwechsel, bei dem ja ein Mann weniger im Mittelfeld ist?                                                                                                                      Es ist zwar ein Mann weniger im Mittelfeld, allerdings können die beiden Außenverteidiger ins Offensivspiel miteingreifen, wodurch das Spiel schneller und kreativer gemacht werden kann! Nun ist abzuwarten, ob wir dieses Spielsystem gut umsetzen können. Die Ansätze waren bei den Spielen bislang durchaus vielversprechend.


Vielen Dank für das Interview!

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Freitag, 16. April 2010: Interview mit Florian Schmidt

Hallo Florian, du spielst jetzt seit zweiJahren wieder bei den
Sportfreunden Thalfang. Hat sich der Sprung aus einer
höherklassigen
Mannschaft nach Thalfang für dich persönlich
gelohnt und wie fühlst du
dich in der jungen Mannschaft?
Selbst nach dem Abstieg in die B-Klasse habe ichden Schritt zurück nach Thalfang zu wechseln nie bereut. Der Aufwand eine oderzwei Spielklassen höher zu spielen stand durch meine schulische Situation inkeinem Verhältnis mehr. Desweiteren war es für mich sehr reizvoll in einer sojungen Mannschaft spielen zu können.

Zur aktuellen Saison: Saisonstart stark, vor der Winterpause der
Einbruch. Jetzt wieder diese fehlende Konstanz und schwankende
Leistungen.
Warum zeigt die Mannschaft zwei Gesichter und wie
könnte mehr Konstanz
und letztlich der Klassenerhalt erreicht werden?
Dieses Phänomen ist auch für mich unerklärlich. Esist schon seltsam wie unkonstant wir teilweise auftreten. Man könnte dassicherlich auf die Unerfahrenheit der Mannschaft zurückführen. Trotzdem ist esim Abstiegskampf notwendig gegen die direkten Konkurrenten zu punkten, sonstsind die Siege gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel leider nichtswert. Ich hoffe wir können gerade aus der schwachen Leistung gegen Merscheidlernen und vor allem in den Spielen gegen Reil und Platten unser wahresPotential abrufen.  

Du hast den Generationenwechsel in der ersten Mannschaft
miterlebt
und in der Winterpause konnte man mit den
Kaufmännern und Giovanni
Caldarella drei Neuzugänge an
Land ziehen. Wie beurteilst du die
personellen Entwicklungen
und wie schätzt du die Neuzugänge ein?

Sowohl Giovanni, der seine Torgefährlichkeit schonunter Beweis gestellt hat, als auch die „Kaufleute“ sind in jeder Hinsicht eineBereicherung für unser Team. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie ihren Wegmachen werden. In diesem Zusammenhang möchte ich aber auch dienoch angeschlagenen Spieler wie Timo Klein, Timo Schömer, Benjamin Endres undehrgeizige A-Jugendspieler erwähnen, die der Mannschaft in Zukunft sicherlichnoch helfen werden. 

Dir wird oft vorgeworfen, als gestandener und erfahrener Spieler die
Rolle als Führungsspieler zu wenig einzunehmen. Wie stehst du dazu und
wie siehst du deine Rolle innerhalb des Mannschaftsgefüges?
Ich denke, dass ich mich in dieser Hinsicht nochsteigern kann. Die Rolle eines Führungsspielers hängt jedoch auchmit der Position zusammen. Da ich ein Offensivspieler für die Außenbahn oderden Sturm bin sind die Möglichkeiten großen Einfluss auf das Spielgeschehen zunehmen beschränkt.

Wie viele wissen bist du als Studenten in Kaiserslautern sehr
eingespannt und kannst in Vorbereitung und Saison nur wenige
Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolvieren. Inwiefern
siehst du
dich durch diese Tatsache fußballerisch beeinflusst
und was sind deine
Vorsätze für die kommende Saison?
Wie du weißt, bereite ich mich unabhängig vomMannschaftstraining auf die Saison vor. Leider ersetzt das beste Einzeltraining nicht dasTraining im Team. Es ist daher gerade zu Beginn der Saison bzw. nach derWinterpause sehr schwer seine Rolle in der Mannschaft zu finden. Leider bin ichzur nächsten Saison zeitlich noch mehr an der Universität eingebunden, sodassich meine Trainingsbeteiligung noch etwas mehr reduzieren muss.

Schaffen die Sportfreunde den Klassenerhalt bzw. was ist diese
Saison
deiner Meinung noch erreichbar?
Ich bin mir sicher, dass wir die A-Klasse halten,wenn wir von Verletzungen verschont bleiben und weiter so diszipliniert undkonzentriert arbeiten, wie das bisher der Fall war. Wir sollten dieses Ziel festins Auge fassen und nicht nach jedem Sieg nach oben schauen. Wenn wir mitgleicher Entschlossenheit und Einsatz wie im Spiel gegen Salmrohr die letztenSpiele bestreiten habe ich keinen Zweifel am Klassenerhalt. 

Wie schon angesprochen hast du in Morbach langjährige
Erfahrungen in
höheren Ligen gesammelt. Wie siehst du
die Perspektiven für die
Sportfreunde, sich langfristig in
der A-Klasse etablieren zu können bzw.
welche
spielerischen Entwicklungen sind dafür notwendig?

Um sich in der höchsten Kreisklasse mittel- und langfristigetablieren zu können oder sogar höhere Spielklassen anzustreben, braucht manein Konzept, das vor Allem auf die Jugendarbeit aufbaut. Dieses umzusetzenbedarf jedoch gründlicher Planung und ist ein langfristiger Prozess. Ich denke,dass der SV Morbach durch den Aufbau entsprechender Strukturen dieses Systemsehr gut verstanden hat und mittlerweile davon profitiert. Dies sollte ausmeiner Sicht in Thalfang als Vorbild dienen, da man mit dem Kunstrasenplatz undder zentralen Lage, als größter Ort der Verbandsgemeinde alle Vorrausetzungendazu hat. 

Vielen Dank für das Interview!

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Freitag, 23. Oktober 2009: Interview mit Benedikt Hoff

Hallo Bene,
Ein Drittel der Saison ist nun vorbei. Nach durchwachsenem Start läuft es momentan für die Sportfreunde sehr gut mit 10 Punkten aus den letzten 5 Spielen und den guten Auftritten gegen Gonzerath, Reil und natürlich Binsfeld. Was ist deiner Meinung nach der Grund für die momentan starke Phase und wo liegt für dich der Schlüssel des momentanen Erfolges?
Das wir nach 10 Spielen bereits so viele Punkte gesammelt haben, konnte sicherlich keiner erwarten. Doch dadurch, das jeden Sonntag einer für den anderen kämpft und gegebenfalls in die Bresche springt, haben wir sicherlich einigen anderen Mannschaften gegenüber einen Riesenvorteil. Der Teamgeist ist unser großes Plus. Spielerisch sind uns einige Mannschaften überlegen, doch das dies alleine nicht reicht, zeigen unsere Ergebnisse. Wir werden vom Trainer jeweils gut auf den Gegner eingestellt und gerade der Überraschungserfolg gegen Binsfeld hängt meiner Meinung auch damit zusammen, das wir keinen Erfolgsdruck hatten, da jeder mit einer Niederlage rechnete. Doch durch den Siegeswillen, den an diesem Tag die komplette Mannschaft verkörperte und einem Quäntchen Glück ist bei uns derzeit alles möglich.

Du selbst hast seit einiger Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, schaffst es aber doch jeden Sonntag zu spielen. Erklär uns bitte kurz deine Verletzung, wie sie dich beeinträchtigt und wie der Heilungsprozess aussieht!
Beim Spiel in Salmrohr, das schon einige Wochen her ist, zog ich mir eine Kreuzbeinprellung zu. Durch die Schmerzen kam es zu einer Fehlbelastung, woraus im Spiel gegen Gonzerath eine Muskelverspannung resultierte. Diese Diagnose stellte der Arzt. Nach den Spielen bzw. Training hatte ich tagelang starke Schmerzen, sodass ich wochenlang mit dem Training aussetzen musste und nur Sonntags spielen konnte. Mittlerweile lässt der Schmerz zwar relativ schnell nach, wird mich aber noch die ein oder andere Woche begleiten. Da ich jedoch, zwar noch dosiert, wieder trainieren kann, bin ich zuversichtlich, wieder besser in Form zu kommen.

Mit Hichem Boughaba und Jonas Grigo sind zwei erfahrene und spielstarke Akteure in die erste Mannschaft zurückgekehrt; außerdem scheint Neuzugang Dominik Bialas gut eingeschlagen zu sein. Wie siehst du die personelle Situation der Sportfreunde und was kann man von dem ein oder anderen noch erwarten?
Das Hichem und Jonas mitspielen, gibt sicherlich den Ausschlag zum momentanen Erfolg. Ohne die beiden wäre es erheblich schwerer gegen Reil und Binsfeld geworden. Hichem hat bereits eine große Erfahrung und war die letzten beiden Spiele sicherlich mit der beste Akteur auf dem Platz. Auch Jonas hat seine Sache jeweils sehr gut gemacht und ich hoffe, die beiden geben weiterhin Gas, denn beide passen wunderbar in die Mannschaft. Bei Dodo erhoffe ich mir noch sehr viel mehr. Es ist ja kein Zufall, das er schon ein paar Tore geschossen hat. Er hatte es sicher nicht einfach, sich auf die A-Klasse bzw. unsere Spielweise umzustellen, doch er kommt immer mehr und an ihm werden wir noch viel Spaß haben, wie auch an Max Pestemer und an Thomas Probst, dem es merklich gut tut, das Hichem ihn im Mittelfeld unterstützt. Wir haben ja außerdem noch Timo Klein, Benny Endreß, Dennis und Mike "Kaufmann" in der Hinterhand, die der 1. Mannschaft im nächsten Jahr gut zu Gesicht stehen werden. Zudem hoffe ich auf die Rückkehr von Timo Schömer und Björn Fetzer. Wenn man das alles im Hinterkopf hat, kann man der Saison bzw. der nahen Zukunft sehr optimistisch entgegenblicken.

Nun eine persönliche Frage: Du hast nach den ersten mäßigen Jahren unter Trainer Peter Petry einen bombige Entwicklung gemacht. Was waren die Voraussetzungen dafür und wie sieht sich ein so junger Führungsspieler wie du innerhalb des Mannschaftsgefüges?
Ich denke, Peter hat am Anfang gut erkannt, woran ich noch besonders arbeiten musste und mir stetig geholfen, mich weiter zu entwickeln. Diese Entwicklung ist natürlich noch lange nicht abgeschlossen, aber ich bin, denke ich, auf einem ganz guten Weg. Wir haben nun mal eine sehr junge Truppe, Frieder gehört auch zu den jüngsten Mannschaftsführern der A-Klasse, weshalb ich mich die letzten Jahre an meine Rolle gewöhnt hab, da ich in den Jahren hier in Thalfang auch schon einiges mitgemacht habe, wie den Abstieg aus der A- Klasse, den direkten Wiederaufstieg und den Klassenerhalt letztes Jahr.

Was denkst du, kann man bis zur Winterpause von den Sportfreunden erwarten, denn es stehen einige sehr starke Gegner auf dem Programm (am kommenden Sonntag das schwere Auswärtsspiel in Trarbach). Was wird in den nächsten Partien entscheidend sein und wo siehst du uns am Ende der Saison?
Wir haben momentan eine sehr gute Ausgangsposition und unser Ziel ist es, diese möglichst beizubehalten. Klar haben wir einige schwere Gegner, aber wir müssen jeden Sonntag unser bestes geben, um die 3 Punkte einzufahren. Da ist es egal, wie der Gegner heißt. Wir sollten aufgrund der jetzigen Tabellensituation aber nicht zu optimistisch sein, sondern erst einmal darauf bedacht sein, die Klasse zu sichern, wozu noch einige Punkte von Nöten sind. Wenn dann noch das ein oder andere Spiel zu bestreiten ist, können wir immernoch schauen, wozu wir in der Lage sind.

Vielen Dank für das Interview!

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Montag, 27. Juli 2009: Interview mit Mathias Paul

Hallo Mathias, die Vorbereitung auf die neue Saison läuft jetzt fast 3 Wochen. Wie schätzt du deine Form ein und wie siehst du den Fitnessstand der Mannschaft?
Hallo Simon, erst mal vielen Dank für die Einladung zum Interview.
Ich denke den Fitnesszustand unseres Teams kann man als sehr gut bezeichnen. Unser Coach leistet in dem Punkt hervorragende Arbeit. Jedoch würde ich mir in manchen Trainingseinheiten eine größere Beteiligung wünschen, damit wir über Saison von dieser Stärke noch mehr profitieren können. Mit meinem persönlichen Fitnesszustand bin ich zufrieden. Ich habe in der Sommerpause diesmal weniger gemacht als sonst, da die letzte Saison doch viel Kraft gekostet hat. Aber ich bin sicher, dass das Team am 1. Spieltag topfit sein wird.
 
In den ersten Testspielen ließen die Sportfreunde doch noch einiges vermissen. Was muss sich deiner Meinung nach bis zum VG-Pokal-
Turnier und zum Saisonstart noch verbessern?

Eine unsere größten Schwächen sind immer noch die vielen individuellen Fehler die wir machen. Diese führen oft zu Gegentoren bei denen wir im Abwehrverhalten oft nicht gut aussehen. Sind wir dann einmal im Rückstand tun wir uns schwer diesen wieder aufzuholen, da uns im Angriff manchmal die Durchschlagskraft fehlt und wir gut herausgespielte Torchancen zu leichtfertig vergeben.


In der Pause sind auch eine Reihe Neuzugänge in den Kader
gestoßen. Wie
schätzt du die Verstärkungen ein und wer könnte
deiner Meinung nach
unser Team weiter nach vorne bringen?
Ich bin davon überzeugt, dass alle Neuzugänge unser Team mittelfristig verstärken werden. Leider sind ja 2 Neuzugänge verletzt. An dieser Stelle Genesungswünsche an Benny und Timo. Vor allem von Timo erwarte ich, wenn er wieder fit ist, dass er unserem jungen Team mit seiner Erfahrung weiterhilft und auch als Ansprechpartner für die vielen jungen Spieler in der Mannschaft da ist. Bei Dominik und Max bin ich mir sicher, dass sie uns einer Eingewöhnungsphase schon bald einen großen Schritt nach vorne bringen werden.

Du hast dich im Laufe der letzten zwei Jahre nach deinem
Kreuzbandriss
und deinem Wechsel aus Hilscheid stetig
verbessert. Wo siehst du für
dein Spiel noch Ausbaupotenziale
bzw. wo sind deine Zielsetzungen?

Vielen Dank für dein Lob. Nach der langen Verletzung habe ich mich sehr schwer getan wieder Fuß zu fassen. Ich denke Ausbaupotential habe ich mit 22 Jahren noch in allen Aspekten des Spiels. Aber vor allem im Stellungs- und Kopfballspiel liegen meine größten Schwächen, die ich so schnell wie möglich verbessern möchte. Meine Zielsetzung für die neue Saison ist, die Erfahrung aus dem letzten Jahr umzusetzen und eine konstantere Saison zu spielen als letztes Jahr, die bei mir doch von einigen Höhen und Tiefen geprägt war.


Du bist ein sehr sensibler Spieler. Was baut dich nach Niederlagen
wieder auf und wie fühlst du dich innerhalb des Mannschaftsgefüges?
Was mich nach Niederlagen immer wieder aufbaut ist die tolle Kameradschaft in unsere Truppe. Du erinnerst dich bestimmt an das erste Spiel nach der Winterpause im letzten Jahr. Da haben wir in Morbach dem Tabellenführer aus Haag über die ganze Partie Parolie geboten, aber haben das Spiel auf Grund zweier Fehler von mir verloren. Nach dem Spiel kam das Team zu mir und hat mich wieder aufgebaut. Das ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Mannschaft in solchen Momenten hinter dir steht.
Ich fühle ich mich als ein Teil des ganzen Teams. Meiner Meinung haben wir keinen überragenden Einzelspieler in der Mannschaft und haben in der Aufstiegssaison bewiesen, was man mit tollem Zusammenhalt, guter Trainingsarbeit und Moral erreichen kann.

Die letzte obligatorische Frage zum Abschluss: Was kann man von
den
Sportfreunden in der kommenden Saison erwarten?
Ich glaube wir sollten die neue Saison mit der gleichen Einstellung angehen wie die Vergangene. Wir müssen uns auch dieses Jahr den Erfolg wieder verdienen, wobei ich glaube, dass der Klassenerhalt ungleich schwerer zu realisieren sein wird als letztes Jahr. Die A-Klasse ist in diesem Jahr durch starke Auf- und Absteiger wieder sehr ausgeglichen. Aber ich bin davon überzeugt, dass unser Coach uns top auf die Saison vorbereitet und wir auch in diesem Jahr den Klassenerhalt schaffen werden.

Vielen Dank für das Interview.

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Mittwoch, 15. Juli 2009: Interview mit Kapitän Frieder Krause

Hallo Frieder, die Pause war kurz und die Vorbereitung ist schon wieder in vollem Gange. Wie ist das Befinden der jungen Mannschaft nach dem großen Erfolg der vergangenen Saison?
Nachdem wir vor knapp zwei Wochen in die Vorbereitung für die kommende Saison 2009/10 gestartet sind, gibts es durchweg positive Eindrücke. Da wir glücklicherweise einen Trainer besitzten, der nicht reines Konditionstraining am Anfang "bolzt", denke ich, dass die bisher absolvierten Trainingseinheiten allen Beteiligten Spaß gemacht haben. Es ist denke ich normal, sich in einer Vorbereitung etwas zu schinden, um sich die nötige Grundlagenausdauer anzueignen. Etwas nachteilig wirken sich die vielen Urlauber und Verletzten aus (an dieser Stelle gute Besserung!)

Werfen wir einen kurzen Blick zurück. Was waren deiner Meinung nach die Gründe für die starke vergangene Saison und den Klassenerhalt?
Meiner Meinung nach war der Hauptgrund der starke Zusammenhalt unserer Mannschaft untereinander, ohne den man sicherlich diesen Erfolg nicht hätte realisieren können, gepaart mit mal mehr mal weniger konstant gut besuchten Trainingseinheiten:-)

Bei der Kaderplanung für die neue Spielzeit hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Wie schätzt du die Neuzugänge ein und was können wir vom ein oder anderen
erwarten?
Ich kenne eigentlich soweit alle "Neuen" mittlerweile persoenlich und habe sie zum Teil schon vorher gekannt. Leider haben einige noch mit verschiedensten Blessuren zu kämpfen (Kreuzbandriss, Adduktorenprobleme, Schleimbeutelentzündung im Knie, etc.). Aber generell wird man mit dem ein oder anderen neuen Gesicht in dieser Saison noch seine Freude haben. Charakterlich passen sie auf jeden Fall alle zu unserer Mannschaft,und das gehört ja auch dazu!

Auf dem Platz bist du der verlängerte Arm von Trainer Peter Petry. Was macht euer gutes Verhältnis und die erfolgreiche Zusammenarbeit aus?
Peter und ich haben ein sehr gutes Verhältnis, nicht zuletzt dadurch, dass wir, wie du dich erinnern wirst, schon in der Jugend zusammen gearbeitet haben. Natürlich habe ich mich persönlich sehr gefreut, als das Engament vor knapp anderthalb Jahren zustande kam. Auszeichnend für die gute Zusammenarbeit ist, denke ich, der gegenseitige Respekt, das wir uns gegenseitig oft austauschen und das große Interesse am runden "Leder".

Wie schätzt du die A-Klasse in der neuen Saison 2009/10 ein und welche Chancen rechnest du unserer Mannschaft aus?
Schwere Frage:dieses Jahr wird die A-Klasse sicherlich noch deutlich stärker einzuschätzen sein, als die letzten Jahre. Bedingt natürlich dadurch, was von der Bezirksliga runtergekommen ist, und ,dass es nicht wieder so einen Punktelieferant wie Laufeld II geben wird. Ich denke aber trotzdem, dass wir eine gute Rolle spielen können und unser Vorjahresergebnis eventuell wiederholen können. Durch den eigentlich aber erneut dünnen Kader, sollte man aber als realistisches Ziel wohl erneut den Klassenerhalt ausgeben.

Vielen Dank für das Interview.

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